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Eisenbahn Bücher Regionen & Verkehrsgeschichte Deutschland
 
 
Geschichte des VEB Kraftverkehr Bad Salzungen - Sitz Vacha 1952-1990
Autor: Knauf, Michael Rohm, Eugen
   
Die Stilllegung der Ulstertalbahn und der damit einhergehende Kollaps der Infrastruktur, in der thüringischen Vorderrhön, machte die Gründung eines Kraftverkehrbetriebes unumgänglich
 
 
Erschienen bei: Rockstuhl

Einband: Gebunden
Erschienen: Januar 2009
100 S., 101 Abb.
15 x 21 cm

ISBN-10: 3-86777-113-8
ISBN-13: 978-3-86777-113-9
EAN: 9783867771139

Best.-Nr.: 11303676
EUR 19.95
inkl. MwSt.
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Verlagstext

Die Geschichte des Kraftverkehr Vacha zu beschreiben, erweist sich als spannend, schwierig und aufregend zugleich.
Nach 1945 bestanden im Altkreis Eisenach beachtliche Transportschwierigkeiten, die damaligen Verantwortlichen beschlossen daher, eine Auto-Transport-Gemeinschaft zu gründen. Die ostdeutschen Länder wurden 1952 als politische Einheit aufgelöst und durch Bezirke ersetzt. In diesem Zusammenhang kam es zur Bildung der „Verwaltung der volkseigenen Kraftverkehrs- und Kraftverkehrsinstandsetzungsbetriebe“ (VVK) als vorgesetzte Dienststelle der inzwischen gebildeten volkseigenen Kraftverkehrsbetriebe. Durch die Stillegung des thüringischen Streckenabschnittes der Ulstertalbahn stand der VVK vor einer großen Aufgabe. Es musste der Arbeiterberufsverkehr für das Kaliwerk Sachsen-Weimar in Unterbreizbach und ein Linienverkehr zwischen Vacha – Motzlar eingerichtet werden.
Im Laufe der Jahre hatte sich der Linien-, Berufs- und Gelegenheitsverkehr stark entwickelt und sich ein weitverzweigtes Streckennetz herausgebildet.
Auch der LKW Nah- und Fernverkehr wurde stetig gesteigert und ausgebaut.
Der modernste Verkehrshof des Bezirkes Suhl entstand 1957–1961 in Vacha. Neben der für damalige Zeiten modernen und großzügigen Ausstattung des Betriebshofes, ist die zylinderförmige Architektur des Bürogebäudes im zeitlos schönen Rotunde Stil sehr bemerkenswert.
Ein Grossteil der Anlagen in der Frankfurter Strasse am Ortsausgang von Vacha ist noch zu sehen. Doch befinden sich alle Gebäudeteile in einem schlechten baulichen Zustand, obwohl die Anlage durch die Weimarer Bauhaus-Universität in deren „Thüringer Architekturführer“ aufgenommen wurden ist.
Der vorliegende Text wurde mit großer Sorgfalt, Neutralität und Objektivität recherchiert und erarbeitet, auch um nicht in den Verdacht zu geraten, die damaligen Verhältnisse zu beschönigen oder SED-Propaganda aufleben zu lassen.
 
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