Die KBS 300 bzw. KBS 301 verbindet die Landeshauptstadt Niedersachsens Hannover mit der Hauptstadt Berlin. 1871 als „Lehrter Bahn“ in Betrieb genommen, entwickelte sich diese Strecke zu einer wichtigen Verbindung zwischen Berlin und dem Ruhrgebiet, im Güter- und Personenverkehr.
Bedingt durch die Trennung Deutschlands verlor der Streckenabschnitt schnell an Bedeutung, auch der Transitverkehr war durch die langen Reisezeiten, schwach frequentiert. In den neunzehnhundertachtziger Jahren wurde die Strecke zwischen Hannover und Wolfsburg für die Geschwindigkeit bis zu 200 km/h ausgebaut.
Der restliche Abschnitt nach Berlin konnte weiterhin, über Oebisfelde-Stendal-Rathenow, nur mit 120 km/h auf einem überwiegend unelektrifizierten Gleiskörper befahren werden.
Nach der Wiedervereinigung konnte die Planung einer Schnellfahrtstrecke in die Tat umgesetzt und 1998 als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 4 eröffnet werden. Dadurch wurde eine Geschwindigkeit von bis zu 250 km/h zwischen Wolfsburg und Berlin möglich.
Der Betreiber der Strecke, schickt im Ein- bzw. Zweistunden Takt, ICE/IC-Züge über die Schnellfahrstrecke von Berlin bzw. nach Hannover. Zwischenhalte für diese Verbindung ist Wolfsburg und Stendal bevor Berlin erreicht wird.
Durch die topographische Lage sind keine nennenswerten Kunstbauten, Steigungs- oder Gefällstrecken zu nennen. Ausnahme ist die 1974 eröffnete Unterquerung des Elbe-Seitenkanals im Bereich zwischen Gifhorn und Calberlah.
Durch eine weitestgehend reale Nachbildung dieser Verbindung, ist im Spiel ein fahrplanmäßiger Ablauf, mit bis zu 250 km/h möglich.
Sollte einmal die Verbindung der Metropolen mit hoher Geschwindigkeit zu viel sein, besteht die Möglichkeit Pendler mit den Regionalverbindungen zu ihrem Arbeitsplätzen zu befördern. Selbstverständlich müssen die dort produzierten Waren, mit den zahlreichen Gütertransportaufgaben in alle Welt verschickt werden.
Trotz der parallelen Streckenführung der Alt- und Schnellfahrstrecke, sind die Aufgabenstellungen sehr Abwechslungsreich und bieten damit viele Stunden Unterhaltung.
Folgendes Rollmaterial unterstützt Sie in zahlreichen Aufgaben:
- ICE 1
- ICE 2
- BR 101
- BR 112
- BR 155
- BR 185
- BR 294
- BR 481
- BR 642
- BR 646
- IC-Wagenset
- Dosto-Wagenset
- Regionalbahn-Wagenset
- diverse Güterwagen
- Zahlreiche Aufgaben versprechen ein spannendes Fahrerlebnis
Systemvoraussetzungen:
Pentium IV ab 2,3 GHz (neuere Prozessoren ab 2 GHz)
600 MB freier Speicherplatz auf der Festplatte
512 MB Arbeitsspeicher (RAM)
3D-Grafikkarte mit mindestens 128 MB Grafikspeicher, empfohlen 32-bit Farbtiefe
CD-Laufwerk
Betriebssystem Microsoft® Windows 98, ME, 2000 oder XP
Auch lauffähig unter Windows Vista (siehe Handbuch)
Microsoft® Train Simulator
USK ab 0 freigegeben
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